
Zu unserer diesjährigen Autorenlesung war der noch sehr junge Jugendbuchautor Colin Hadler aus Wien mit seinem neuen Roman „Seven ways to tell a lie“ zu Gast.
Seine bisher erschienen Jugendromane wurden schon für Preise nominiert und sein neuestes Buch hat es bereits auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. In seinem aktuellen Buch geht es um Deepfake-Videos und dunkle Geheimnisse von einer Schülergruppe in einer amerikanischen Kleinstadt.
Mit seinem humorvollen und lebendigen Vortrag gewann Colin Hadler schnell die Aufmerksamkeit der anwesenden Schüler*innen:
mit Sätzen wie „meine Großmutter denkt, ich wäre arbeitslos, doch mein Großvater widerspricht und meint, nicht arbeitslos, aber nutzlos“, erzeugte er eine entspannte und lockere Atmosphäre.
Mit jugendlicher Leichtigkeit erzählte er Anekdoten aus seinem eigenen Leben, trotzdem merkte man seinem Vortrag an, wie professionell er vorbereitet war. Colin Hadler zitierte nur kurz das erste Kapitel seines Buches, doch indem er die meiste Zeit mit den Schüler*innen interaktiv über Fälschung von Bildern mit Hilfe von KI und Verrat von Geheimnissen sprach, stellte er die Thematik seines Buches sehr lebendig vor. Dabei war nicht zu übersehen, dass er auch schon mit dem Theater Kontakt hatte.


Sylvia Eifinger
